Wir haben ein neues Format in der Weide: Normalerweise jeden 1. und 3. Freitag im Monat um 19:30 gibt es einen moderierten Weide-Talk zu Themen des Lebens und des Glaubens. Lehre, die wir im täglichen Gebet aus den Evangelien gewonnen haben trifft auf die ganz konkreten Fragen und Erfahrungen unseres Lebens. Auf diese Weise üben wir uns gemeinsam in Jesus-Nachfolge und Jüngerschaft ein. Anschließend: Gemütlicher Ausklang mit einer Agape.
Talk 7 (15. Mai): Enkrateia: „Halte mich nicht fest!“: Was Christi Himmelfahrt für uns bedeutet
Nach dem gemeinsamen Gebet beginnen wir mit Joh 20,11–18. Der auferstandene Jesus sagt zu Maria von Magdala: „Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen." Aber was bedeutet das für uns? Können und dürfen wir ihn heute festhalten – jetzt, da er beim Vater ist? Wie ist er uns nahe? Gewiss durch den Heiligen Geist. Aber geht damit nicht das Körperliche verloren? In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden. Ist er als Auferstandener, im Himmel immer noch Mensch? Und können wir ihn – nicht nur geistlich, sondern auch leiblich – berühren? So wie Maria Magdalena das wollte – oder anders? Meinen Beitrag zu diesen Fragen bringe ich diesmal in den gemeinsamen Austausch ein, nach unserem Bibel-Teilen zu Joh 20. Hanna wird unseren Austausch moderieren. Danach gibt es wieder ein gemütliches Beisammensein mit einer kleinen Agape.
Talk 6 (27. März): Enkrateia: Die neunte Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,23) als Gabe einer (über‑) natürlichen Selbst‑Autorität
Damit führen wir den letzten Weide‑Talk über die eine Frucht des Heiligen Geistes (in neun Ausformungen) an ihrem spannendsten Punkt weiter. Ein Neueinstieg ist aber leicht möglich. Wieder geht es dabei um eine Kunst, mitten in den Herausforderungen des Glaubens aus der Kraft des Glaubens zu leben, indem wir innere Bewegungen wahrnehmen, unterscheiden und manövrieren.
20 Minuten Impuls und moderierten Austausch; Moderation Raimund Lusser; Gebet & Gesang mit Hanna. Danach: gemütlicher Austausch bei einer kleinen Agape.
Talk 5 (6. März): Die Frucht des Heiligen Geistes: Wahrnehmen, Unterscheiden und Genießen.
Die innere Bewegung des Heiligen Geistes erkennen wir an seinen Früchten. Der Brief des Apostels Paulus an die Galater nennt neun Tugenden,
die gemeinsam eine einzige Frucht bilden:
Liebe, Freude und Friede
Langmut, Freundlichkeit und Güte
Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit/Selbstbeherrschung (Gal 5,22–23)
Wo wir etwas von dieser Frucht schmecken, wissen wir, dass Gott wirkt. Und dann ist es gut, dass wir dieser Bewegung folgen.
20 Minuten Impuls und eine geistliche Übung von Willibald; Moderation Christina Lusser; Gebet & Gesang mit Hanna. Danach: gemütlicher Austausch bei einer kleinen Agape.
Talk 4 (13. Februar): Tröstungen ohne Ursache – verborgene Perlen im Sand unserer Alltagserfahrungen, um innere Bewegungen zu unterscheiden und Gottes Willen zu erkennen.
Damit setzen wir unseren letzten Weide-Talk fort, wo ich die Regeln zu einer Unterscheidung der Geister von Ignatius von Loyola vorgestellt habe. Nun geht es um eine zweite Gruppe von Regeln, die Ignatius entwickelt hat, um die Geister besser zu unterscheiden und eine Wahl zu treffen, die dem Willen Gottes entspricht. Diese Anleitungen sind besonders hilfreich für Christen, die bereits auf einem längeren Weg der Nachfolge Christi sind. Ich werde meinen Impulsvortrags (30min) so halten, dass auch jene folgen können, die letzte Woche nicht dabei waren. Mit praktischen Übungen.
ACHTUNG: Wir haben den nächste Weide-Talk um eine Woche vorverlegt, weil ich am 20. Februar beruflich verreist bin.
Talk 3 (7. Februar): Innere Bewegungen – erkennen, unterscheiden, manövrieren. Anleitungen von Ignatius von Loyola
Jesus begegnete Herausforderungen, indem er aufmerksam wahrnahm, was sein himmlischer Vater wirkte – und indem er innere wie äußere Hindernisse klar erkannte und oft entschieden zurückwies. Auch wir sind eingeladen, von ihm zu lernen und unsere eigenen inneren Bewegungen wachsam zu prüfen. Welche Regeln und Übungen einer „Unterscheidung der Geister“ helfen uns, Gottes Wirken zu erkennen – und wie gehen wir mit trügerischen Impulsen um?
Lehrimpulse: Willibald; Moderation: Elisabeth Sandler; Leitung Gebet/Gesang: Hanna
Talk 2 (23. Jänner): Krisen bestehen — wie konkret?
Damit führen wir unseren ersten Weide-Talk weiter, wo es um das Thema ging: Ein Apfelbäumchen pflanzen. Hoffnung im Angesicht von Scheitern und Untergang. Nun fragen wir konkret, was uns in unseren Krisen und schwierigen Situationen helfen kann. Wozu leitet uns Jesus an? Was hat sich bewährt und womit haben wir Schwierigkeiten?
Lehrimpulse: Willibald; Moderation: Christina; Leitung Gebet/Gesang: Hanna
Talk 1 (9. Jänner): Ein Apfelbäumchen pflanzen - Hoffnung im Angesicht von Scheitern und Untergang
Damit führen wir unseren ersten Weide-Talk weiter, wo es um das Thema ging: Ein Apfelbäumchen pflanzen. Hoffnung im Angesicht von Scheitern und Untergang.
Lehrimpuls: Willibald; Moderation: Christina; Leitung Gebet/Gesang: Hanna